Aboriginal Australia – Timeline

  • 120.000 BC: Remains found in New South Wales suggest Aborigines are already living there.
  • 23.000 BC: Australian technology leads the world, as tools found in Arnhem Land (Northern Territory) show.
  • 18.000 BC: The Tasmanian Tiger and other now extinct animals are painted at Ubirr Rock, West Arnhem Land.
  • 1588-1906 AD: Aborigines in Northern Terrirtory are in contact with traders from Indonesia
  • 1770: Captain Cook claims the whole of the east coast of Australia for the British king
  • 1788:Captain Phillip’s First Fleet arrives and white invasion begins, Aboriginal population is about one million
  • 1804: Whites in Van Diemens Land (Tasmania) are allowd to shoot Aborigines
  • 1824-1929: The killing of Aborigines continues: population in 1929 about 30.000
  • 1912: Laws introduce social benefits but not for Aborigines
  • 1938: An Aboriginal conference in Sydney is the first of many demonstrations against discrimination
  • 1953-’57: British nuclear bomb tests at Maralinga (South Australia) leave many Aborigines with radiation sickness
  • 1962: Aborigines are given the right to vote
  • 1967: Changes in the law bring equal rights for Aborigines and an official end to discrimination
  • 1995: Report on ‚stolen generations‚ – thousands of Aboriginal children were legally taken from their mothers (1920-’69). Many are still trying to find their families.
  • 1998: First National Sorry Day, when people of Australie apologize to Aborigines
  • 2000: Statistics show that Aboriginal people are still highly disadvantaged in all areas of life compared to all other groups.

TIPP für Schüler: Zur Vorbereitung auf das Abitur oder für Klausuren kann ich diese Lektüre empfehlen; sie enthält professionelle Inhaltsangaben in Form einer Lehrerübersicht. James Moloneys Buch Angela ist ein Schwerpunktthema im Fach Englisch.

Deutsche Version dieser chronologischen Übersicht

Kurzgefasst: Theater der Unterdrückten

Hintergrund:

  • Anfang ab Mitte des 20. Jahrhunderts im brasilianischen Teatro de Arena, São Paulo
  • Verbreitung in ganz Lateinamerika
  • kaum Verbreitung in Europa
  • signifikant für diese Theaterform: Augusto Boal

Augusto Boal:

  • wurde 1971 in Brasilien verhaftet und unter der Militärdiktatur gefoltert
  • kombinierte Kunst mit politischen Problemen
  • versuchte die Demokratie durchzusetzen
  • wollte politisches Interesse und Bildung durchsetzen
  • Zweck der Aufklärung
  • gründete Theaterschule
  • seine Stücke richteten sich an Unterschicht – Veränderung der Realität, Lösung sozialer und
  • politischer Probleme (Emanzipation)

Merkmale und Intentionen:

  • Darstellung aktueller Probleme (vorallem Unterdrückung in Lateinamerika)
  • Spontane Einbindung von Vorschlägen aus dem Publikum (aus geplanten 5 Minuten für das Stück wurden 2 Stunden)
  • Einbauen regionaler Details
  • Aus d. Perspektive des Volkes (Unterste Gesellschaftsschicht)
  • Das Volk ist somit der Produzent des Theaters
  • frech, provozierend aggressiv, ästhetisch, grobkörnig
  • Soll zeigen, dass auch Kommunikation existiert, wenn diese versucht wird zu unterbinden

Möglichkeiten der Darstellung:

Zeitungstheater:

  • Darstellung der Gesellschaft
  • Mehrere Methoden wie z.B.: rhythmisches, gekoppeltes und pantomimisches Lesen
  • Zeitungsmeldungen werden den Zuschauern vorgetragen, es soll sich eine Diskussion entwickeln

Unsichtbares Theater:

  • Einbindung des Zuschauers, welcher unbewusst als Akteur agiert – „Mitspieltheater“
  • Keine Bühne, jede Umgebung stellt Schauplatz dar

Kurzgefasst: Episches Theater

Merkmale:

  • Von Bertold Brecht entwickelte Theaterform -> Der Brecht-Effekt.
  • Der Zuschauer soll sich nicht in die Handelnden des Stückes einfühlen, sondern durch eine durch Verfremdung geschaffene Distanz zum Spiel erkennen.
  • zeigt dem Zuschauer ein (gesellschaftliches menschliches) Problem auf, jedoch muss dieser selber über die Lösung nachdenken.
  • Der Verfremdungseffekt (auch „V-Effekt“) ist eines der zentralen Elemente des epischen Theaters, da laut Brecht nur durch die Verfremdung eines vertrauten Sachverhaltes oder einer Selbstverständlichkeit der Mensch über diese ins Staunen gerät und so eine Erkenntnis möglich macht.
  • Faktor zur Verfremdung ist das Historisieren von Vorgängen, d.h. während der Zuschauer im dramatischen Theater das Geschehen direkt vor Augen hat und erlebt, soll im epischen Theater die Handlung als vergangen dargestellt werden, und wird von einem anderen (fortgeschritteneren) politischen Standpunkt aus betrachtet (bei Brecht aus Sicht des Marxismus).
  • Im Gegensatz zum dramatischen Theater soll der Schauspieler sich möglichst nicht gut in seine Rolle hereinversetzen, sondern soll, als weiteres Mittel der Verfremdung, sich nicht unvoreingenommen in die Rolle hereinversetzen; er soll klar als Schauspieler zu erkennen sein.
  • „V-Effekt“ wird auch durch Unterbrechungen der Handlung durch Kommentare und Zwischenspiele oder Lieder hervorgerufen. Im Stück finden zwischen den einzelnen Szenen Zeitsprünge statt, und jede Szene spielt „für sich“.
  • Die Kulisse ist im epischen Theater ein weiteres Merkmal der Verfremdung. Die Bühne wird nur mit den notwendigsten Requisiten ausgestattet; Lichtquellen sind teils deutlich zu sehen. Dem Zuschauer soll sich nicht wie im klassischen Theater eine andere „Welt“ vorgetäuscht werden, sondern er soll das Schauspiel klar als solches erkennen.

Intention:

  • Erkenntnisgewinn des Betrachters über gesellschaftliche Vorgänge und Zustände, und dass er in diese eingreifen und sie ändern kann.

Kurzgefasst: Absurdes Theater

Hintergrund:

  • Entstehung um 1950 (Nachkriegsliteratur), erste Ansätze bereits um 1900
  • Hauptsächlich französisch geprägt

Merkmale:

  • Voraussetzung ist das Erkennen der Absurdität der Welt – Übertriebene Darstellung des Banalen
  • Ziellose und unlogische Dialoge
  • Aufbauen von Spannung, die dann jedoch nicht erfüllt wird
  • Wiederholung von Handlungsabschnitten -> keine strukturierte Handlung
  • Figuren werden eher als Marionetten dargestellt, sind nicht mit sich selbst identisch und haben keine Persönlichkeit
  • Zeit und Ort existieren oft nicht
  • Bühnen- und Theaterformen sind nebensächlich und werden vermischt

Intention:

  • Desillusionierung: In Gang setzen eines Denkprozesses über die absurde Situation und die Ausweglosigkeit des Menschen
  • Verarbeitung des 2. Weltkrieges
  • Opposition zu üblichen Theaterformen
  • Vermittlung moralischer und politischer Denkansätze
  • Hinterfragen des menschlichen Materialismus

Kurzgefasst: Dokumentarisches Theater

Hintergrund:

  • Ursprung in Deutschland  um 1920, damals politisches Theater (Erwin Piscator)
  • Durchbruch um 1963 mit Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“

Merkmale:

  • Behandelt historische sowie aktuelle politische und soziale Ereignisse
  • Authentisches Material wie Protokolle, Konzentration auf das Wesentliche (Selten Bühnenbilder, Individuen werden verallgemeinert)
  • Beobachtet und analysiert Hintergründe, Verstrickungen und Verhaltensweisen sehr genau und vereinfacht diese
  • Ist Mittel des Protests (kritisiert, kontrolliert und ergreift Partei)
  • lnstrument politischer Meinungsbildung, bleibt jedoch Kunstprodukt
  • Kann auch Musik, Monologe oder Rückblicke enthalten

Intention:

  • Durch die Übermacht des authentischen Geschichtsmaterials wird versucht, dass Publikum zu einer Auseinandersetzung mit dem Gezeigten zu bringen. So können tabuisierte oder verdrängte Themen mit Hilfe des Dokumentartheaters Diskussionen anregen.

Lektüre:
Exempel für das Dokumentarische Theater

Slumdog Millionaire: Fragen der Quizshow

Die Geschichte Ram Mohammed Thomas‘ wird im Buch Slumdog Millionaire und seiner Verfilmung in Form von Rückblenden auf das bisherige Leben des Protagonisten und damit verbundene Ereignisse, die zur Lösung der Fragen der Quizshow führen, erzählt. Die Fragen des indischen Wer Wird Millionär? werden vom Showmaster Prem Kumar gestellt und sind hier für einen Überblick aufgelistet.

  • Auf dem Nationalwappen Indiens sieht man das Bildnis dreier Löwen. Welcher Wahlspruch steht darunter?
    • A: Die Wahrheit allein triumphiert.
    • B: Die Lüge allein triumphiert.
    • C: Die Mode allein triumphiert.
    • D: Das Geld allein triumphiert.
  • In welcher Stadt befindet sich der Cambridge Circus?
    • A: New York
    • B: Paris
    • C: Brüssel
    • D: London
  • Wer war der Star des 1973 gedrehten Kinohits „Zanjeer“?
    • A: Sanjeev Kumar
    • B: Prithviraj Kapoor
    • C: Amitabh Bachchan
    • D: Dilip Kumar
  • Wer gilt als Erfinder des Revolvers?
    • A: Samuel Colt
    • B: Bruce Browning
    • C: Dan Wesson
    • D: James Revolver
  • Auf der amerikanischen 100-Dollar-Note ist das Porträt welches amerikanischen Staatsmannes?
    • A: George Washington
    • B: Franklin Roosevelt
    • C: Benjamin Franklin
    • D: Abraham Lincoln
  • Was hält Gott Rama in Darstellungen üblicherweise in seiner rechten Hand?
    • A: einen Stab
    • B: ein Schwert
    • C: eine Schlange
    • D: Pfeil und Bogen
  • Welcher Cricketspieler hat die meisten First Class Centuries erzielt?
    • A: Sachin Tendulkar
    • B: Ricky Ponting
    • C: Michael Slater
    • D: Jack Hobbs
  • Das Lied „Darshan Do Ghanhsyam“ ist von welchem bekannten indischen Poeten?
    • A: Surdas
    • B: Tulsidas
    • C: Mira Bai
    • D: Kabir
  • In Alexandre Dumas’ Buch „Die drei Musketiere“ heißen zwei der Musketiere Athos und Porthos. Wie ist der Name des dritten Musketiers?
    • A: Aramis
    • B: Kardinal Richelieu
    • C: D’Artagnan
    • D: Planchet

TIPP für Schüler: Zur Vorbereitung auf das Abitur oder für Klausuren kann ich diese Lektüre empfehlen; sie enthält professionelle Inhaltsangaben in Form einer Lehrerübersicht. Leicht verständliche Zusammenfassungen und Analysen enthält außerdem diese Lektüre. Vikas Swarups Buch Slumdog Millionaire ist ein Schwerpunktthema im Fach Englisch.